Am heutigen Freitag, den 6. Mai, findet eine von der Evangelischen Hochschule in der Reihe „Diskursräume ermöglichen – Kontroversen aushalten“ ausgerichtete Podiumsdiskussion mit dem Titel „Verschlossene Räume – Wo ist der Schlüssel?“ statt. Das Ziel der Reihe ist laut der Evangelischen Hochschule „eine Erweiterung der Diskursräume zu Israel/Palästina in Deutschland und ein solidarisches Miteinander in den Fokus der Anti-Diskriminierungsarbeit zu stellen.“

Blickt man auf Teile des Podiums der Diskussionsveranstaltung, so besteht diese „Erweiterung der Diskussionsräume“ vor allem darin, Antisemitismus und Antizionismus eine öffentliche Plattform zu geben. So sitzt beispielsweise ein Vertreter der Organisation „Palästina spricht“ mit auf dem Podium. Auf Demonstrationen dieser Organisation werden regelmäßig antisemitische Parolen skandiert. Auch Parolen der Terrororganisation Hamas, deren Ziel die Vernichtung des Staates Israel ist, sind dort zu hören. Zudem unterstützt „Palästina spricht“ die BDS-Kampagne. BDS steht für Boycott, Divestment and Sanctions. Ziel der Organisation ist eine wirtschaftliche, kulturelle und politische Isolation Israels. Schlussendlich zielt die Kampagne mit dieser Herangehensweise auf eine Delegitimation und Abschaffung des Staates Israel ab. 2019 verurteilte eine große Mehrheit des Bundestages in einer Resolution BDS als antisemitisch.

Foto entstanden auf der Jahreshauptversammlung am 02.04.2022, auf dem Bild fehlen Annika Held, Ines Frankenhauser, Jonathan Hölker, Manuel Meißner

Die SPD Freiburg hat am Samstag, 02.04.2022 ihren neuen Kreisvorstand auf der Jahreshauptversammlung der SPD Freiburg im Bürgerhaus Zähringen gewählt.
In ihrem Amt wurde die Doppelspitze, bestehend aus Viviane Sigg und Julien Bender, mit eindeutiger Mehrheit wiedergewählt. Corinna Friedrich und Hanna Rosahl-Theunissen bilden fortan als „Powerduo“ die Position der stellvertretenden Kreisvorsitzenden. Neue Kassiererin ist Ines Frankenhauser. Des Weiteren wurde der ehrenamtliche Kreisgeschäftsführer Manuel Meißner sowie der Schriftführer Ludwig Striet im Amt bestätigt. Zudem wurden elf Beisitzer*innen gewählt. Besonders freut es uns, dass so viele Jusos Teil des Kreisvorstandes geworden sind.

Das Leid in der Ukraine wird mit jedem weiteren Tag unerträglicher. Seit Putin den Angriffskrieg auf die Ukraine eröffnet hat, sterben jeden Tag unschuldige Menschen, bisher sind über 3,3 Millionen (Stand: 19.03.2022, UNHCR) Menschen geflüchtet. Krieg in Europa ist nicht erst seit diesem Jahr zur bitteren Realität geworden. Wir stehen in vollster Solidarität und an der Seite aller Ukrainer*innen und verurteilen den Angriffskrieg Putins auf Schärfste.

Am 27. Februar 2022 verkündete Olaf Scholz eine sicherheitspolitische „Zeitenwende“. Künftig sollen 100 Milliarden Euro in Form eines Sondervermögens dazu genutzt werden, die Bundeswehr besser auszurüsten. Außerdem soll Deutschland in Zukunft das zwei Prozent-Ziel der NATO gemessen am Bruttoinlandsprodukt einhalten.

Die jüngsten Ereignisse in der Ukraine erschüttern uns zutiefst. Aus diesem Grund haben sich die Jugendorganisationen sämtlicher demokratischer Freiburger Parteien sowie die Jungen Europäischen Föderalisten Freiburg zu einem Bündnis zusammengeschlossen und rufen zu einer Solidaritätskundgebung zur Situation in der Ukraine auf.

Beteiligt sind: die Junge Union Kreisverband Freiburg, die Jusos Freiburg, die Jungen Liberalen Freiburg, die Grüne Jugend Freiburg, Junges Freiburg, Solid Freiburg, der Ring Politischer Jugend Freiburg, die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Freiburg


Wir, die Jusos Freiburg und Juso HSG Freiburg fordern…


… Die antirassistische, unbürokratische und gemeinsame europäische Aufnahme Geflüchteter soll dabei als vereintes Europa erfolgen. Daher fordern wir endlich ein gemeinsames geregeltes Aufnahmesystem, dass die Aufnahme Geflüchteter für ganz Europa regelt und nicht den einzelnen Staaten überlässt.


Die Schuldenbremse endlich endgültig abzuschaffen. Wenn 100 Milliarden für die Bundeswehr, nicht aber für Klimaschutz, das Bildungssystem oder die Pflege
ausgegeben werden können, muss sich dringend etwas ändern.

Dieses Jahr jähren sich die erschreckenden Ereignisse des 09. und 10. Novembers 1938 zum 83. Mal. Die Aufrechterhaltung der Erinnerungskultur ist angesichts des anhaltenden Antisemitismus umso wichtiger. Für uns Jusos ist klar, dass wir diese Ereignisse und die Schreckensherrschaft niemals vergessen und vergeben werden.

Im Gedenken an die ermordeten Jüd*innen organisierten wir Jusos am Dienstag, den 09. November 2021 eine „Stolperstein-Putzaktion”. Nachdem wir an der Gedenkveranstaltung der Stadt teilgenommen hatten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um in der Innenstadt und Herdern Stolpersteine zu putzen.
Die im Asphalt eingelassenen Stolpersteine erinnern an die damals dort ansässigen, größtenteils jüdischen Bewohner*innen, die dem Terrorregime des Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Die Aktion gab den Teilnehmenden der „Stolperstein-Putzaktion” einen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens und in die Schicksale der damals ansässigen Bewohner*innen.

Auf der Landesdelegiertenkonferenz der @jusosbw wurde unsere Valery zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Wir freuen uns sehr, dass mit dir wieder eine von uns Jusos aus Freiburg vertreten ist. Wir schätzen dich als Mensch und Mitglied sehr und sind uns sicher, dass du im Landesvorstand viel bewegen kannst.

Deine Lieblingssozis

Die Freiburger Jungsozialist*innen (Jusos) haben am Mittwoch, dem 29. September, auf ihrer Jahreshauptversammlung im Haus der Begegnung in Landwasser einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorsitzende führt fortan Madeleine Bayer (28) den Kreisverband an. „Vor einem Jahr stand ich auch schon hier, um mich zur Kreisvorsitzenden wählen zu lassen. Nach einem Jahr reicht Applaus noch immer nicht, sind die Schulen noch immer marode, verdienen die Menschen immer noch zu wenig. Respekt drückt sich aber vor allem in besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen aus.“ Mit Blick auf die Wahlergebnisse der SPD sagt die Studentin: „Lasst uns den Auftrieb mitnehmen. Mit euch gemeinsam möchte ich zusammen für eine solidarische, gerechte und freie Gesellschaft kämpfen, und das jeden Tag.“

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen,

mit Freude verkünde ich nach diesem unglaublichen Juso-Wahlkampf diese Kandidatur. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Die Wahlergebnisse haben gezeigt, dass die SPD neuen Antrieb bekommen hat. Als stärkste Kraft haben wir nicht nur die größte Fraktion, sondern haben mit 49 Jusos bundesweit eine historisch junge Fraktion. Alleine davon sind fünf aus Baden-Württemberg. Noch stolzer könnte ich wirklich nicht sein. Die Wahl zeigte aber auch, dass die SPD uns Jusos braucht, um eine Politik der Geschlossenheit zu schaffen.