Klimaschutz beinhaltet stets auch eine soziale Frage, nämlich die der gerechten Verteilung der Ressourcen zwischen den Ländern des globalen Nordens und Südens, zwischen den Generationen, aber auch zwischen den wenig und den viel Vermögenden. Deshalb müssen wir den Klimaschutz immer auch sozial gerecht gestalten.

Dieses Mal wird uns Frau Dr. Sandra Hook, Leiterin der Klimaschutzabteilung der Stadt Freiburg, einen kurzen Input zum Freiburger „Stadtstrommodell“ geben, bevor wir in die Diskussion einsteigen. Wir werden darüber sprechen, wie wir hier in Freiburg mit dem Stadtstrommodell eine CO2-arme Energieversorgung sicherstellen können, um die Klimaziele der Stadt Freiburg zu erreichen und gleichzeitig ein Vorbild für andere Städte darzustellen.

Frauen, Lesben, Inter, Non-binäre- und Agender Menschen (kurz FLINTA*) sind zuweilen immer noch unsichtbar, da von patriarchalen Zuständen unterdrückt und von unserer Gesellschaft oft nicht gehört. Wir wollen Anfang April nutzen, um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass FLINTA*s mehr Sichtbarkeit erlangen. Wir möchten außerdem die Gelegenheit nutzen, euch einige tolle FLINTA*s von den Jusos Freiburg vorzustellen und euch auf diesem Wege schon mal herzlich zu unserem FLINTA*-Treffen am Freitag, den 16.4. um 19 Uhr einladen.

Freiburg unterhält seit dem Jahr 2000 eine Städtepartnerschaft mit der iranischen Stadt Isfahan und ist damit die einzige Stadt Deutschlands die eine solche Beziehung zu einer Stadt im Iran unterhält. Von Beginn an war diese Partnerschaft nie unumstritten und über die Jahre kamen immer wieder Diskussionen auf, ob sie von Freiburger Seite aus nicht besser beendet werden sollte. Dabei spielen vor allem die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen des iranischen Staates, wie Hinrichtungen von Oppositionellen, Unterdrückung von Frauen* und der grundsätzlich antidemokratische Charakter des Mullahregimes eine wichtige Rolle. Hinzu kommen regelmäßig geäußerte Vernichtungsdrohungen der iranischen Staatsführung gegenüber Israel und weitere eindeutig antisemitische Praktiken von staatlicher Seite.

Wir laden euch herzlich zu unserem gemeinsamen Event mit der SDLP Youth der Queen’s University Belfast, quasi der Hochschulgruppe der Social Democratic and Labour Party (Nordiralnd), ein.

Es findet statt am Donnerstag (!), den 08.04.2021 um 20:00 Uhr. Nicht wie gewöhnlich als Zoom Event, sondern für alle Zuschauer*innen in einem Facebook Livestream auf der Seite der QUB SDLP: https://www.facebook.com/QUBSDLP/?ref=page_internal

Wir werden den Stream auch auf der Facebook-Seite der Jusos Freiburg https://www.facebook.com/juso.kv.freiburg teilen, zudem ist es ein öffentlicher Stream, der dort auf der Seite auch ohne Facebook-Account angeschaut werden kann. In den Live-Kommentaren könnt ihr Fragen stellen, die an die Moderation weitergeleitet werden.

Am nächsten Mittwoch findet die letzte Veranstaltung in unserem Themenmonat Feminismus statt. Wir laden euch hiermit recht herzlich zu dieser Sitzung am 31.03.2021 um 19 Uhr ein. Zu Gast haben wir „Pro Familia“, die uns Fragen zum Thema Schwangerschaftsabbruch und dem zur Zeit viel diskutierten Paragraphen 219a beantworten. An der  Sitzung wird auch die „Grüne Jugend“, „solid“, die Kritischen Mediziner*innen und „Junges Freiburg“ teilnehmen. Am Ende wird es Zeit geben, Fragen zu stellen und Diskussionspunkte einzubringen.

Diesen Mittwoch (24.03, 19 Uhr) soll es in unserer Sitzung um das Thema: (De-)kriminalisierung von Sexarbeit, das nordische Modell in der Diskussion, gehen. Dieses wird schon lange, mal mehr mal weniger, breit in der Öffentlichkeit diskutiert. Aktuell haben sich Abgeordnete der SPD in die Debatte eingemischt und für Wirbel gesorgt.

Wir wollen uns das Thema nun auch genauer anschauen und das sogenannte: „nordische Modell“ unter die Lupe nehmen. Neben dem Modell werden wir uns auch mit dem Selbstverständnis der Sexarbeiter:innen und deren rechtlicher Stellung beschäftigen.

Wir möchten euch herzlich zu unserer nächsten Sitzung am Mittwoch, den 17.03.2021 um 19 Uhr einladen. Als Teil unseres Themenmonats werden wir uns mit dem Thema Queerfeminismus als einer Variante des modernen Feminismus beschäftigen, der sich vor allem für die Gleichstellung und Gleichberechtigung von LGBTQ* einsetzt und eng mit der der Queer-Theorie und den Gender-Studies verbunden ist.

Als Referentin wird uns Julia Müller, früher selbst bei den Jusos in Freiburg aktiv u.a. als studentische Senatorin für die Juso-Hochschulgruppe, einen Input in die Thematik geben. Dabei soll es um die Basics des Queerminimus gehen, um die Unterschiede zu anderen Varianten des Feminismus aber auch um die Lebensrealität von LGBTQ*, die immer noch zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt sind. Im Anschluss wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben, z.B. welche Rückschlüsse wir aus dem Gehörten für unsere politische Praxis ziehen wollen, wie wir in der Praxis LGBTQ* unterstützen können und ob dem Thema von der SPD genug Rechnung getragen wird, gerade im Bezug auf die momentane Debatte um Identitätspolitik.

Am 8. März ist Internationaler Frauentag und wir laden euch alle ein, offline und online, daran teilzunehmen. Offline werden wir um 15 Uhr mit unserem Stand (Stadtmitte vor dem Pimkie) starten. Ihr seid natürlich alle herzlich eingeladen euch eine Nelke abzuholen. Mit oder ohne Nelke könnt ihr euch an unserer Social Media Aktion beteiligen. Macht ein Foto von euch, eurer Nelke oder was euch sonst zum Thema einfällt und markiert uns unter dem Hashtag; #Knockoutpatriarchy. Wir freuen uns auf euch und eure Bilder!
Um 19 Uhr laden Gabi, die Arbeitsgemeinschaft für Sozialdemokratische Frauen und wir, euch zu der Veranstaltung: „Frauen vor!“ ein. Nach einem kurzen Impuls von Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und verantwortlich für die Bereiche Arbeit, Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, diskutieren wir gemeinsam, in welchen Punkten dringender Handlungsbedarf besteht. Gerne kannst Du dann deine Fragen und Anliegen einbringen.

Nach der anstehenden Landtagswahl geht es schwungvoll zur nächsten Wahl – der Bundestagswahl.
Kandidatin Julia Söhne möchte sich am Mittwoch, 10. März 2021 um 20.30 Uhr (!) bei uns vorstellen und uns ihre Themen für die Bundestagswahl präsentieren.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir Gelegenheit, Fragen zu stellen und den Diskurs zu starten.

Da Julia sich vom Zug aus einschaltet, gibt es auch die Möglichkeit, über Telefon an der Sitzung teilzunehmen.
Mit folgenden Zugangsdaten könnt ihr teilnehmen:

Die Quarterlife-CrisisGeprägt wurde der Begriff erstmals 2001 durch die Autorinnen Abby Wilner und Alexandra Robbins in ihrem Buch „Quarterlife Crisis: Die Sinnkrise der Mittzwanziger“. Sie beschreiben damit bestimmte Unsicherheiten, Ängste und möglicherweise auch psychischer Belastungen, die sich typischerweise im Alter zwischen 20 und 30 Jahren abspielen.Diese Zeit zeichnet sich typischerweise dadurch aus, dass Betroffene ihr Leben und alles, was damit zusammenhängt in Frage stellen, insbesondere, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht. Im Kopf der Betroffenen kreisen zahlreiche Fragen:Werde ich meine Prüfungen schaffen?
Finde ich einen Job, der mir Spaß macht und mich erfüllt? Und bin ich überhaupt gut genug dafür?
Ist mein*e Partner*in die richtige Person für mich und vielleicht auch mein restliches Leben?
Habe ich ausreichend Erfahrungen gesammelt?
Möchte ich ein Haus oder Kinder und wenn ja, wann?
Sollte ich noch einmal ins Ausland gehen?Zusammenfassend: Wie soll mein Lebensentwurf als Erwachsene*r aussehen? Und auf was sollte oder muss ich mich jetzt festlegen?Geprägt von einer Erziehung in einer Leistungsgesellschaft und mit der Vielzahl an Möglichkeiten, die uns Social-Media zeigen und die es nicht zu verpassen gilt, plagt gerade junge Akademiker*innen immer häufiger eine Sinnkrise.
Im Rahmen unserer Online-Veranstaltungsreihe #wasnun sprechen wir gemeinsam am Dienstag, den 02.03. um 19.30 Uhr mit:
Dr. phil. Frank-Hagen Hofmann, Max Wetterauer und Charlotte Kirchhoff-Lukat.Dr. phil. Frank-Hagen Hofmann ist Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut mit Lehrauftrag an der Uni Heidelberg und Leiter der Psychosozialen Beratung für Studierende (PBS) des Studierendenwerks.Max Wetterauer ist Historiker, Wissenschaftsmanager und ehemaliger Student der Uni Heidelberg. Er hat auf der Plattform e-fellows einen Text zur Quarterlife-Crisis veröffentlicht.Charlotte Kirchhoff-Lukat ist Mathematikerin und arbeitet als Wissenschaftlerin mit einem befristeten Vertrag an der Universität. Dort hat sie immer wieder erlebt, wie Leistungsdruck und Zukunftsangst ihre Kommiliton*innen und Kolleg*innen belasten.