Sehr geehrte Pressevertreter:innen,

wir, die Grüne Jugend, Jusos, linksjugend’[solid], Junges Freiburg und Junge Liberale aus Freiburg schreiben Ihnen, um noch einmal auf den Umgang der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau mit der von ihr getätigten Spende an den Verein Saxo-Silesenhaus e.V. aufmerksam zu machen.

Neben vielen anderen Organisationen, Einzelpersonen und der lokalen Presse haben auch wir uns Anfang des Jahres in einem Offenen Brief an die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau gewendet und die Rückforderung und Umwidmung der Spende sowie einen transparenten Umgang mit dieser gefordert.

Am 8. März ist Internationaler Frauentag und wir laden euch alle ein, offline und online, daran teilzunehmen. Offline werden wir um 15 Uhr mit unserem Stand (Stadtmitte vor dem Pimkie) starten. Ihr seid natürlich alle herzlich eingeladen euch eine Nelke abzuholen. Mit oder ohne Nelke könnt ihr euch an unserer Social Media Aktion beteiligen. Macht ein Foto von euch, eurer Nelke oder was euch sonst zum Thema einfällt und markiert uns unter dem Hashtag; #Knockoutpatriarchy. Wir freuen uns auf euch und eure Bilder!
Um 19 Uhr laden Gabi, die Arbeitsgemeinschaft für Sozialdemokratische Frauen und wir, euch zu der Veranstaltung: „Frauen vor!“ ein. Nach einem kurzen Impuls von Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und verantwortlich für die Bereiche Arbeit, Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, diskutieren wir gemeinsam, in welchen Punkten dringender Handlungsbedarf besteht. Gerne kannst Du dann deine Fragen und Anliegen einbringen.

Nach der anstehenden Landtagswahl geht es schwungvoll zur nächsten Wahl – der Bundestagswahl.
Kandidatin Julia Söhne möchte sich am Mittwoch, 10. März 2021 um 20.30 Uhr (!) bei uns vorstellen und uns ihre Themen für die Bundestagswahl präsentieren.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir Gelegenheit, Fragen zu stellen und den Diskurs zu starten.

Da Julia sich vom Zug aus einschaltet, gibt es auch die Möglichkeit, über Telefon an der Sitzung teilzunehmen.
Mit folgenden Zugangsdaten könnt ihr teilnehmen:

Seit 2011 vertritt Gabi Rolland den Wahlkreis 47 – Freiburg II im Stuttgarter Landtag. Der 1963 geborenen Diplom-Verwaltungswirtin und ehemaligen Mitarbeiterin im Landratsamt Emmendingen liegt Umweltschutz besonders am Herzen. Sie ist umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag und ist zudem für die Hochschulpolitik innerhalb der Fraktion zuständig. Neben dem Umweltschutz ist es ihr ein besonderes Anliegen, für den Klima- und Naturschutz einzutreten. Im Bereich der Hochschule und Wissenschaft setzt sie sich unter anderem dafür ein, dass Studiengebühren abgeschafft werden und die Anzahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich reduziert werden. Als Freiburgerin erlebt Gabi Rolland hautnah, wie prekär die Wohnsituation in Freiburg und anderen Städten sowie auch auf dem Land in Baden-Württemberg ist. Sie tritt für bezahlbares Wohnen und eine enge Nachverdichtung ein. Ihr letztes großes Schwerpunktthema stellt Bildung dar. Bildung darf für sie nichts kosten – von der Kita bis zum Meisterinnenbrief. Zudem sollen Gemeinschaftsschulen die Schullandschaft ergänzen. Sie setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass die befristeten Verträge der Lehrerinnen der Vergangenheit angehören und flächendeckend Ganztagsschulen eingerichtet werden.

Die 36-jährige Sozialarbeiterin tritt für den Wahlkreis 46 – Freiburg I an. Ihr Steckenpferd ist die Familienpolitik. Denn für sie spielen Familien eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft. Familien möchte Jennifer Sühr mit bezahlbarem Wohnraum, kostenfreien Betreuungsplätzen und sicheren Arbeitsplätzen stärken. Im Bereich der Bildungspolitik setzt sie bei den Kleinsten an und möchte diese durch die Betreuung qualifizierter Fachkräfte in guten Händen wissen. Kindergarten und Schule begreift sie als demokratiebildend. Zudem möchte sie längeres gemeinsames Lernen ermöglichen und eine sozialverträgliche Wohnungspolitik fördern. Für die Kommunen fordert sie Unterstützung, wenn diese bauen wollen. Sie tritt für eine Landeswohnbaugesellschaft ein, um den Wohnungsmarkt zu regulieren. Um das Pariser Klimaziel zu erreichen, möchte sie den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen und die Landwirtschaft reformieren, dabei aber alle Menschen mitnehmen. Ein weiteres politisches Herzensthema ist das der Mobilität. Den öffentlichen Verkehr sowie car-sharing Angebote will sie ausbauen. Zudem setzt sie sich für den Ausbau des Radwegnetzes sowie für einen kostengünstigen und eng getackteten öffentlichen Nahverkehr ein.

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau hat auf unseren offenen Brief geantwortet – leider scheinen sie das Problem nicht Ernst zu nehmen. Es ihnen nach ihrer Antwort nicht möglich, die Spende zurückzunehmen. Auf unseren Vorschlag einer weiteren Spende an einen Verein, der Antidiskriminierungsarbeit leistet, wurde mit Ablehnung reagiert. Die öffentliche Stellungnahme sowie eine Entschuldigung sowie eine fanden nicht statt. Auch auf den Vorwurf, dass das Löschen des Empfängers von der Liste intransparent sei wurde nicht eingegangen. Die Angelegenheit sei, aus ihrer Sicht abschließend behandelt. Wir kritisieren das Verhalten der Sparkasse in diesem Belang ausdrücklich und sind bestürzt über die fehlende Kooperationsbereitschaft.

Die Quarterlife-CrisisGeprägt wurde der Begriff erstmals 2001 durch die Autorinnen Abby Wilner und Alexandra Robbins in ihrem Buch „Quarterlife Crisis: Die Sinnkrise der Mittzwanziger“. Sie beschreiben damit bestimmte Unsicherheiten, Ängste und möglicherweise auch psychischer Belastungen, die sich typischerweise im Alter zwischen 20 und 30 Jahren abspielen.Diese Zeit zeichnet sich typischerweise dadurch aus, dass Betroffene ihr Leben und alles, was damit zusammenhängt in Frage stellen, insbesondere, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht. Im Kopf der Betroffenen kreisen zahlreiche Fragen:Werde ich meine Prüfungen schaffen?
Finde ich einen Job, der mir Spaß macht und mich erfüllt? Und bin ich überhaupt gut genug dafür?
Ist mein*e Partner*in die richtige Person für mich und vielleicht auch mein restliches Leben?
Habe ich ausreichend Erfahrungen gesammelt?
Möchte ich ein Haus oder Kinder und wenn ja, wann?
Sollte ich noch einmal ins Ausland gehen?Zusammenfassend: Wie soll mein Lebensentwurf als Erwachsene*r aussehen? Und auf was sollte oder muss ich mich jetzt festlegen?Geprägt von einer Erziehung in einer Leistungsgesellschaft und mit der Vielzahl an Möglichkeiten, die uns Social-Media zeigen und die es nicht zu verpassen gilt, plagt gerade junge Akademiker*innen immer häufiger eine Sinnkrise.
Im Rahmen unserer Online-Veranstaltungsreihe #wasnun sprechen wir gemeinsam am Dienstag, den 02.03. um 19.30 Uhr mit:
Dr. phil. Frank-Hagen Hofmann, Max Wetterauer und Charlotte Kirchhoff-Lukat.Dr. phil. Frank-Hagen Hofmann ist Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut mit Lehrauftrag an der Uni Heidelberg und Leiter der Psychosozialen Beratung für Studierende (PBS) des Studierendenwerks.Max Wetterauer ist Historiker, Wissenschaftsmanager und ehemaliger Student der Uni Heidelberg. Er hat auf der Plattform e-fellows einen Text zur Quarterlife-Crisis veröffentlicht.Charlotte Kirchhoff-Lukat ist Mathematikerin und arbeitet als Wissenschaftlerin mit einem befristeten Vertrag an der Universität. Dort hat sie immer wieder erlebt, wie Leistungsdruck und Zukunftsangst ihre Kommiliton*innen und Kolleg*innen belasten.

nächste Woche Mittwoch, 24.02.2021, entfällt unsere reguläre Juso-Sitzung, weil wir einem sehr wichtigen Thema Raum geben wollen: Dem Umwelt- und Klimaschutz. Wir Jusos nehmen an der Veranstaltung mit Svenja Schulze teil und laden euch Jusos sehr herzlich dazu ein.

„Klimaschutz für alle – Energiewende sozial gestalten“ ist das Motto der Veranstaltung, in der Gabi Rolland mit Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zur sozialen Frage des Umwelt- und Klimaschutzes diskutiert. Denn bei all den Diskussionen zu Umwelt- und Klimaschutz wird oft die soziale Frage vergessen. Doch Klimaschutz muss sozial verträglich gestaltet werden.

Nachdem wir in den letzten beiden Wochen über die Struktur der Pflegelandschaft und über die Arbeitsbedingungen aus Sicht von Verdi gesprochen haben, werden wir uns in unserer nächsten Sitzung am Mittwoch, den 17.2., um 19 Uhr ganz persönlichen und konkreten Erfahrungsberichten hinwenden.

Von ihrem Alltag und ihrer Arbeit erzählen uns unsere Jusos Corinna Friedrich (Altenpflege), Lena Burger (Krankenpflege) und Madeleine Bayer (Krankenpflege). Neben Fragen wie „Welche Vorstellungen von der Pflege hattet ihr, bevor ihr angefangen habt?“ oder „Welche Motivation habt ihr, in der Pflege zu arbeiten?“ werden wir selbstverständlich auch politische Fragen betrachten: „Welchen (Un-)Sinn machen die Fallpauschalen?“, „Wie machen wir Pflegeberufe attraktiver?“, „Wie können sich Pfleger:innen mehr Gehör verschaffen?“

Sehr geehrte Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, sehr geehrter Herr Winsheimer,

im Rahmen Ihrer Spendenaktion „Ihr für alle – wir für euch“ hat die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau an verschiedene gemeinnützige Vereine in der Region Spenden in Höhe von jeweils 1000€ vergeben. Eine Aktion von der, oft durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geratene, Vereine profitieren, beispielsweise zahlreiche Musik- und Sportvereine.

Allerdings wurde ebenfalls der Hausverein ”Saxo-Silesenhaus e.V ” mit 1000€ beschenkt. Dieser Verein stellt der Burschenschaft „Saxo-Silesia“, welche wiederholt durch ihre Verbindungen ins rechtsextreme Spektrum auffällig geworden ist, die Räumlichkeiten. Diese Verbindungen zeigten sich in der Vergangenheit immer wieder durch Partys, auf denen Hitlergrüße gezeigt wurden oder rechte Szenemusik lief.