Annika Held

Warum bin ich zu den Jusos gekommen?

Ich bin den Jusos mit 16 beigetreten, allerdings ohne direkt aktiv zu werden. Die lange Geschichte der SPD hat mich schon lange fasziniert. Aber gerade das Erstarken der AfD und das Fortbestehenden der Abtreibungsparagraphen 218/219 im Strafgesetzbuch, die Schwangerschaftsabbrüche immer noch kriminalisieren, haben mich dazu bewegt, aktiv zu werden und mich lautstark für meine Überzeugungen einzusetzen.

Welche Themen sind mir besonders wichtig?

Mein absolutes Herzensthema ist feministische Politik, da täglicher Sexismus und Misogynie leider immer noch zum Alltag in Deutschland gehören und FLINTA* vom Patriarchat systematisch unterdrückt werden. Darüber hinaus setze ich mich für eine antirassistische  und solidarische Gesellschaft ein, die alle Menschen schätzt und auf diejenigen achtet, die zu oft nicht gehört werden.

Welche Person ist mein politisches Vorbild?

In der Schule war ich im Geschichte-Leistungskurs, wo uns wichtige Politiker*innen der Weimarer Republik vorgestellt wurden. Eine davon war die SPD-Politikerin Marie Juchacz, welche als erste Frau überhaupt im Reichstag gesprochen hat. Ihre Geschichte und ihr Wirken haben mich nachhaltig beeindruckt. Darüber hinaus mag ich Kevin Kühnert und Josephine Ortleb, gerade Kühnert hat viel für die Jusos und die SPD erreicht. Alle drei sind eine umso größere Motivation für mich, Teil der sozialdemokratischen Politik zu sein und diese mitzugestalten.

Was mache ich außerhalb der Jusos?

Neben meinem Studium verbringe ich die meiste Zeit mit Freund*innen, versuche, der Netflix-Sucht nicht zu sehr zu verfallen und lese mit geflüchteten Kindern. Im Stadion des SC Freiburg findet man mich regelmäßig, genauso wie in allen möglichen Freiburger Cafés. Außerdem bin ich auch bei der Juso-HSG aktiv.

Was ist mein Lieblingsplatz in Freiburg?

Ich verbringe gerne Abende mit meiner WG am Bächle in der Adelhauserstraße, dort kann auch praktischerweise direkt der Wein kaltgestellt werden J. Ansonsten gehe ich, wenn die Motivation reicht, gerne mal auf die Sonnhalde, um den Ausblick über Freiburg zu genießen.

Wie sollte unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen?

Feministisch, antirassistisch und solidarisch. Menschen dürfen nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Äußerlichkeiten, Religion oder auch Sexualität diskriminiert werden. Wir als Gesellschaft sollten alles dafür tun, um eine Sozietät zu ermöglichen, in der jedem Menschen Respekt entgegengebracht wird und diskriminierende Gesetze wie die Abtreibungsparagraphen Geschichte sind.

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