Valery Keuter

Warum bin ich zu den Jusos gekommen?

Ich bin seit vier Jahren bei den Jusos aktiv. Zuerst nur in der Juso-Hochschulgruppe, wo ich als erstes Fuß fassen konnte und später bei den Jusos, wo ich meine politische Heimat gefunden habe. Mich hat bereits in der Schule die Sozialdemokratie interessiert und war erstaunt, wie wichtig sie doch für unsere Geschichte und für unser heute ist. Ohne Willy Brandt gäbe es kein BAföG und viele von uns hätten erst gar nicht anfangen können zu studieren oder die Ausbildung starten. Nun ist es 50 Jahre später- es ist an der Zeit das BAföG zu reformieren, um das Studieren und die Weiterbildung wieder für alle, eltern-und altersunabhängig mit einem Vollzuschuss möglich zu machen.

Welche Themen sind mir besonders wichtig?

Mir sind die Themen Bildungspolitik, intersektionaler Feminismus, Außenpolitik und Kultur besonders wichtig. Insbesondere, weil die Themen näher zueinander gehören, als man es anfangs vermutet. Ohne globale und europäischen Allianzen können wir keine soziale Politik der Gesellschaften schaffen. Das beginnt lokal vor Ort und zieht sich durch höhere Instanzen durch. Ganz konkret muss die Sichtbarkeit von den Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten und sich in diesen bewegen im Vordergrund stehen. Für sie und für uns müssen wir für eine sozialgerechte, solidarische Gesellschaft kämpfen.

Welche Person ist mein politisches Vorbild?

Ich habe viele politische Vorbilder. Ganz konkret bin ich Fan von Saskia Esken- ihre Coolness ist einfach nicht zu toppen. Jacinda Ardern, die eine unglaublich tolle soziale Politik in Neuseeland gestaltet. Und Cansel Kiziltepe- Sie ist einfach eine Queen.

Was mache ich außerhalb der Jusos?

Ich studiere Politikwissenschaft im Master und arbeite als freie Mitarbeiterin einer bildungspolitischen Institution. Außerdem bin ich noch bei der jungen GEW aktiv und versuche die Mitbestimmung und so die Arbeitswelt gerechter zu gestalten.
Ich reise unheimlich gerne, entdecke super gerne neue Länder, gehe gerne mit Freund*innen essen und Kaffee trinken. Ganz besonders liebe ich es aber Kuchen zu essen, Filme zu schauen und interessante Museen zu besuchen. Und ganz besonders lerne ich gerne neue Leute kennen.

Was ist mein Lieblingsplatz in Freiburg?

Es gibt so viele in Freiburg. Ein Platz der mir unglaublich viel Energie und Kraft zurückgibt, ist der Weg an der Dreisam entlang. Der Blick in die Weinberge hoch und das Wasser Platschen ist einfach ein absoluter Game changer, den nur Freiburg bieten kann.

Wie sollte unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen?

Unsere Gesellschaft sollte in der Zukunft respektvoller, sozialer, solidarischer, toleranter und vielfältiger werden. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der das System, wie wir es heutzutage kennen, neu gestaltet wird, sodass wirklich jede*r die gleiche Chancen hat und somit die Chancengerechtigkeit möglich gemacht wird. Ich wünsche mir eine zukünftige Gesellschaft, die ohne Armut und ohne jegliche Diskriminierungsformen existiert. Wie schon Oscar Wilde festhielt: „Der Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien“.

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