Pascal Schnieder (unser Vorsitzender)

Warum bin ich zu den Jusos gekommen?

Als 2013 in Niedersachen, wo ich herkomme, ein neuer Landtag gewählt wurde, entstand mein Interesse an Politik und ich wollte mich engagieren. Für mich als Arbeiterkind war klar, dass da nur die SPD bzw. die Jusos in Frage kommen. Aus Nachrichten und Politikunterricht wusste ich, dass die SPD für soziale Politik steht, wie z.B. die Abschaffung von Studiengebühren.

Welche Themen sind mir besonders wichtig?

Menschen, egal wie viel Geld, welche Herkunft, welches Geschlecht, welche sexuelle Orientierung oder Identität sie haben, sind all gleich viel wert. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind Folgen des globalen Kapitalismus, ebenso wie Umweltzerstörung und Klimawandel.

Wir brauchen ein Wirtschaftssystem, von dem alle profitieren, nicht wenige. Genossenschaften, Mitbestimmung in Unternehmen, faire und ökologische Handelsbeziehungen, all das ist nötig.

Wir brauchen ein Gesellschaftssystem, in dem wir uns respektvoll begegnen, niemand diskriminiert wird. Gegen Rechts, für Akzeptanz und Gemeinschaft, statt Hass und Ausgrenzung.

Welche Person ist mein politisches Vorbild?

Ich bin kein Freund von Personenkult, weil ich davon überzeugt bin, dass wir nur gemeinsam etwas erreichen können. Vorbilder sind für mich aber ganz klar die Fraktionsmitglieder der SPD, die 1933 geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben, standhafte Menschen wie Maria Ansorge oder Georg Dietrich.

Was mache ich außerhalb der Jusos?

Hauptsächlich studiere ich in den letzten Zügen Griechisch, Latein und Mathe auf Lehramt. Ansonsten engagiere ich mich bei terre des hommes, einer Kinderrechtsorganisation, und bin in einem Lesekreis (ist nicht so spießig, wie es klingt 😉). Natürlich bin ich auch gerne draußen, fahre Fahrrad oder streichele Schweine auf dem Baldenwegerhof.

Was ist mein Lieblingsplatz in Freiburg?

Ich liebe die Schaukelbank, an der man vorbeikommt, wenn man auf den Rosskopf läuft. Ruhe und der Blick auf den Schwarzwald und das Dreisamtal sind echt toll.

Wie sollte unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen?

Sozialistisch. Kein Mensch wird mehr ausgegrenzt und alle respektieren den Lebensstil der anderen. Kein Mensch wird mehr ausgebeutet und alle entscheiden in politischen und ökonomischen Fragen mit. Wir haben ein starkes Sozialsystem, das Menschen absichert und ihnen neue Chancen bietet. Wir sehen uns weniger als Deutsche, sondern mehr als Europäer und Weltbürger, offen für neue Menschen und neue Entwicklungen.