Madeleine Bayer (unsere Vorsitzende)

Warum bin ich zu den Jusos gekommen?

Weil ich meine SPD-Mitgliedschaft aktiv gestalten wollte. Vor allem war ich, und bin es noch immer, motiviert, mich in politische Diskussionen einzubringen und die Gesellschaft mitzugestalten. Zudem hatte ich Lust, neue Leute kennenzulernen und gemeinsame Aktionen zu veranstalten. Die Jusos erfüllten gleichsam meinen Wunsch nach Zugehörigkeit und politischer und persönlicher Herausforderung. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl.

Welche Themen sind mir besonders wichtig?

Als angehende Lehrerin liegt mir Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit sehr am Herzen. Neben diesem sehr spannenden Thema setze ich mich für eine Verbesserung in der Gesundheitspolitik ein. Da ich vor meinem Studium eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin abgeschlossen habe, weiß ich, wie es um die Pflege bestellt ist. Mein drittes politisches Herzensthema ist der Arbeiter*innenschutz, für den die SPD wie keine andere Partei eintritt.

Welche Person ist mein politisches Vorbild?

Leni Breymaier. Sie ist Mitglied des Deutschen Bundestages und war Jahre lang für ver.di und den DGB aktiv. Ihre Arbeit schätze ich sehr, weil sie es schafft, Missstände beim Namen zu nennen und konsequent für die Rechte von Frauen* einzutreten.

Was mache ich außerhalb der Jusos?

Ich war lange Jahre in der Hochschulpolitik aktiv und leitete das Lehramtsreferat. In meiner Freizeit erkunde ich die Region Freiburgs gerne in Wanderschuhen, auf dem Rad oder mit den Inlinern. Sport hat mein Leben schon immer geprägt und ist nach wie vor elementar wichtig für mich.

Was ist mein Lieblingsplatz in Freiburg?

Definitiv der Adelhauser Platz in der Altstadt – ein absoluter Geheimtipp und eine richtige Oase im Herzen Freiburgs.

Wie sollte unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen?

Auf jeden Fall solidarischer. Wir brauchen mehr Zusammenhalt. Es darf nicht sein, dass Wohlstand und Glück auf dem Rücken anderer entstehen. Eine Gesellschaft auf Augenhöhe ist das Ziel – sie wäre gerechter und wertschätzender uns somit freier. Freiheit darf für mich aber nur kollektiv entstehen und auf keinen Fall durch die Beschränkung von Freiheitsrechten anderer Menschen. Außerdem würde ich mir wünschen, dass die Gesellschaft toleranter wird und jede Person einfach so leben kann, wie sie es möchte. Ohne Diskriminierung und Ausgrenzung. Als Feministin trete ich dafür ein, dass die Rechte von Frauen gestärkt werden und Frauen im beruflichen sowie politischem Bereich sichtbarer werden.