Kommunalwahl 2019

Am 26. Mai treten Ludwig Striet, Dorothea Schiewer, Corinna Friedrich, Lisa Gockel und Tabea Häberle auf der Liste der SPD Freiburg für den Freiburger Gemeinderat an.

Als Arbeitsgemeinschaft der SPD verstehen wir Jusos uns als inhaltlicher Motor der SPD. Deren Arbeit begleiten wir nie unkritisch, aber immer konstruktiv. In der SPD positionieren wir uns explizit links. Wir stehen für eine neue Generation von Sozialdemokrat*innen, die eine glaubwürdige Rückkehr zu einer sozialen und progressiven Politik will. Daher haben wir 2018 aktiv gegen den Eintritt in eine erneute Große Koalition geworben.

Wir haben den Anspruch, 2019 mit unseren eigenen Kandidierenden in der SPD-Fraktion in den Gemeinderat einzuziehen. Dabei wollen wir

  • Eine Stadt, die niemanden ausgrenzt und in der alle am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben können.
  • Ausreichend bezahlbaren Wohnraum, insbesondere für junge Menschen, Auszubildende und Studierende.
  • Nicht-kommerzielle Freiräume wie den Augustinerplatz in der Stadt erhalten und Neue schaffen.
  • Das Grillverbot im Seepark aufheben.
  • Eine gerechte Bildungspolitik. Dazu gehört für uns eine Gemeinschaftsschule im neuen Stadtteil Dietenbach.
  • Innovative Formate und Strukturen schaffen, um junge Menschen angemessen an der Stadtpolitik zu beteiligen.
  • Eine Verkehrspolitik, die umweltfreundliche Verkehrsmittel in den Vordergrund stellt und einen guten und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr.

Gemeinsam setzen wir uns für ein gerechtes, soziales und digitales Freiburg für alle ein!

#freiburgmiteinander

 

 

Auf Platz 8:

Ludwig Striet
Informatiker, 27 Jahre

Meine Themen:
Jugendbeteiligung, Digitalisierung, Freiräume
Wo trifft man mich in Freiburg am häufigsten?
Mensa im Institutsviertel und an der Technischen Fakultät

E-Mail: mail@ludwig-striet.de
Facebook: ludwig.striet.2019
Website: www.ludwig-striet.de
Phone: (+49) 176 32 700 894

 

Auf Platz 15:

Dorothea Schiewer
Studentin, 21 Jahre

Meine Themen:
Soziale Gerechtihkeit kommunal umsetzen, eine bessere Freiburger Ost-West-Politik, Frauen empowern, Jugendbeteiligung & Freiräume
Wo trifft man mich in Freiburg am häufigsten?
Irgendwo zwischen dem UCF in der Alten Uni und der UB
Das ist mein Lieblingsort in Freiburg:
der Seepark
Schönste Freiburger Erinnerung:
die Anti-Pegida Demo 2015 mit über 20 000 Teilnehmenden

E-Mail: dorothea.schiewer@outlook.de
Facebook: dorothea.schiewer
Instagram: dorothea.schiewer

Meine politischen Ziele:
Ich habe begonnen mich politisch zu engagieren, weil ich mich für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollte. Entsprechend ist auf meinem Flyer und meinen Plakaten mein Slogan für die Kommunalwahl zu sehen: „Soziale Gerechtigkeit kommunal umsetzen“. Diese soziale Gerechtigkeit ist das, was mich bewegt und mich in all meinen Ehrenämtern begleitet – sei es als Vorsitzende des Leitungskreises der Evangelischen Jugend, als Delegierte im Stadtjugendring Freiburg e.V., als stellv. Vorsitzende der Jusos Freiburg oder als Sprecherin der Juso Hochschulgruppe in Freiburg.

Ich möchte gemeinsam mit euch in einem Freiburg leben, in dem alle Menschen sich wohlfühlen und gesellschaftlich teilhaben können. Alle sollen eine Stimme haben und gehört werden. Da ist es egal ob reich oder arm, jung oder alt ist, oder wie Mensch sich sonst identifiziert. Soziale Gerechtigkeit umfasst alle Bereiche, wie zum Beispiel  Bildung, Pflege, Wohnen, Inklusion oder Integration. Für die Kommunalwahl habe ich drei inhaltliche Schwerpunkte gesetzt: eine bessere Freiburger Ost-West-Politik, Frauen empowern, sowie Jugendbeteiligung & (Frei-)Räume.

In Freiburg ist die strukturelle Benachteiligung, im Vergleich zu Deutschland oder Europa, gespiegelt. Der Freiburger Westen ist strukturell benachteiligt. Das zeigt sich darin, dass Kinder beispielsweise weite Schulwege auf sich nehmen müssen, da es im Freiburger Westen nicht ausreichend weiterführende Schulen gibt oder darin, dass Menschen nicht in ihrem gewohnten Umfeld alt werden können, weil die entsprechenden Pflegeeinrichtungen fehlen. Des Weiteren fehlen musikalische Frühförderungsprogramme und eine aufsuchende Jugendsozialarbeit. Gerade weil der Freiburger Westen durch neu entstehenden Wohnraum immer weiter wächst, müssen auch weitere Freizeitmöglichkeiten, wie zum Beispiel ein Freibad im Westbad oder ein durchdachtes Nutzungskonzept für den Seepark entstehen.

Damit sich alle in Freiburg wohlfühlen, ist ein sicheres Umfeld essentiell. Deshalb  müssen wir konsequent Angsträume vernichten, Frauenhäuser stärken und das Frauennachttaxi  ausbauen. Diese muss künftig in Rufbereitschaft unterwegs sein und mehr feste Abfahrtsorte haben. Außerdem soll es eine zentrale Telefonnummer geben, wodurch bei allen Taxiunternehmen ein Taxi bestellt werden kann. Damit wird ermöglicht, dass Bestellungen von Frauen prioritär behandelt werden und lange Wartezeiten vermieden werden.

Freiburg ist eine junge Stadt. Jedoch können gerade die jüngsten in unserer Stadt und unserer Gesellschaft nicht mitentscheiden wer für sie in unserer Demokratie die Entscheidungen trifft. Entscheidung über die Stadt und das Umfeld in dem sie leben und aufwachsen. Deswegen ist es notwendig innovative Strukturen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Für mich bedeutet das, die Einrichtung eines jugendgerechten Informationssystems, sowie einer „Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung. Außerdem ein Rede- und Antragsrecht für Kinder und Jugendliche im Kinder- und Jugendhilfeausschuss und themenbezogen auch im Gemeinderat und die verbesserte finanzielle Förderung von Vereinen und Verbänden in der Kinder- und Jugendarbeit.

Während wir konsequent für mehr bezahlbaren Wohnraum einstehen, müssen wir gleichzeitig immer Freiräume in den Blick nehmen. Freiräume sind Lebensräume zur Entfaltung, zum Leben, zum kreativ sein, zum Chillen. Dabei sind Freiräume für mich explizit nicht-kommerziell. Gute Beispiele für solche Freiräume sind der Augustinerplatz oder auch der Seepark. Ich werde dafür kämpfen, dass solche Räume erhalten bleiben und nicht durch  Grillverbote oder Ähnliches eingeschränkt werden. Des Weiteren müssen weitere nicht-kommerzielle Räume entstehen, insbesondere Räumlichkeiten, die auch bei schlechtem Wetter oder Kälte nutzbar sind.

Ich freue mich über Eure Unterstützung am 26. Mai! Für ein gerechtes Freiburg in dem alle teilhaben, sich wohlfühlen und sich beteiligen können!

 

Auf Platz 21:

Corinna Friedrich
Studentin & Hauswirtschaftshilfe, 26 Jahre

Meine Themen:
Gerechte und kostenfreie Bildung für alle, Menschenwürdige Bedingungen für Pflegebeschäftigte und Gepflegte, Solidarischer Generationenaustausch und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Wo trifft man mich in Freiburg am häufigsten?
aktuell leider meistens in der Unibib
Das ist mein Lieblingsort in Freiburg:
meine Laufstrecke im Freiburger Osten
Schönste Freiburger Erinnerung:
die beiden Konzerte der Toten Hosen 2013 und 2018 auf dem Messegelände
Facebook: Corinna Frd
Instagram: corinna_frd

Meine politischen Ziele:
Seit geraumer Zeit studiere ich die Fächer Deutsch, Politik/Wirtschaft und Englisch auf Lehramt und befinde mich aktuell in der Examensphase. Daneben arbeite ich seit über fünf Jahren in einem Pflegeheim für ältere Menschen. Daraus ergeben sich auch meine politischen Herzensangelegenheiten, Bildung, Pflege und Generationenaustausch.

Bildung darf vom Eintritt in die Grundschule an bis zum Schulabschluss keine Kosten verursachen. Dazu gehören der Schulweg, die Lehrmittel und das Essen in der Schule. Zudem soll endlich massiv in Schulsanierungen investiert werden, damit marode Schulen endlich der Vergangenheit angehören und die Schüler*innen in einer angenehmen Umgebung lernen können. Ich positioniere mich als große Anhängerin der Gemeinschaftsschule, welche, versorgt mit genug Lehrer*innen und der benötigten Infrastruktur, die einzige Schulform ist, die Bildungsgerechtigkeit verwirklicht. Hier gibt es noch viel zu tun, aber wir müssen das Projekt Gemeinschaftsschule vorantreiben!

Auch im Pflegebereich sind eklatante Mängel zu beobachten. Pflegende bekommen zu wenig Gehalt, der Pflegeschlüssel ist zu knapp bemessen und es ist nicht genug Zeit vorhanden, um sich ausgiebig um die pflegebedürftigen Personen zu kümmern. Auf kommunaler Ebene sehe ich daher die politischen Entscheidungsträger in der Pflicht, eine angemessene Entlohnung der Pflegekräfte auf den Weg zu bringen und neue Versorgungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Teilaspekt der Quartiersarbeit, zu erschließen, um pflegebedürftigen Menschen eine ihnen würdige Pflegesituation zu sichern. Viele Dinge in diesem Bereich fallen in die Zuständigkeit des Landes oder des Bundes, dennoch sollten hier von kommunaler Ebene progressive politische Impulse gesendet werden.

All diese Punkte arbeiten auf einen solidarischen Generationenaustausch hin, der keine demografische Gruppe außen vor lässt. Nur so kann gesellschaftlicher Zusammenhalt, der in der heutigen Zeit umso wichtiger wird, erreicht werden.

 

Auf Platz 25:

Lisa Gockel
Studentin & HiWi, 22 Jahre

Meine Themen:
Verkehrsmobilität, bezahlbarer Wohnraum, Sicherheit, unkommerzielle Orte des Begegnens, Transparenz in der Politik
Wo trifft man mich in Freiburg am häufigsten?
Im Stühlinger, in der UB, unterwegs auf meinem Fahrrad
Das ist mein Lieblingsort in Freiburg:
Mensagarten, Dietenbachsee
Schönste Freiburger Erinnerung:
die Demo der Initative „Seebrücke Freiburg“ im September 2018
E-Mail: lisa.gockel@jusos-freiburg.de
Facebook: lisa.c.gockel

Meine politischen Ziele:
Freiburg ist eine großartige Stadt und bietet sehr viel Lebensqualität. Als Teil des Gemeinderats möchte ich daran anknüpfen und  dafür sorgen, dass dies auch allen Bewohnern und Bewohnerinnen Freiburgs zugute kommt. Dabei möchte ich insbesondere Verbesserungen in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Sicherheit für Frauen und Orte des Begegnens anstoßen.
Verkehrsmobilität: Freiburg ist bekanntermaßen eine fahrradfreundliche Stadt. Es ist wichtig, unserer aller Gesundheit wegen, Fahrrad- und E-Mobilität auszubauen, um Emissionen – besonders in der Innenstadt – zu reduzieren. Nicht desto trotz gilt es die Interessen der Auto- und Fahrradfahrer*innen zu vereinen und keine „Kriege“ gegeneinander auszutragen. In diesem Zusammenhang ist mir auch die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehres ein Anliegen. Es ist gut, dass das Kurzstreckenticket eingeführt wurde, doch damit ist es nicht getan. Ich würde gerne weitere Punkte (Park&Ride, Fahrradmitnahme in der Bahn, landesweites Jahresticket für 365€) angehen und mit den Bürgern und Bürgerinnen im Austausch gemeinsam den ÖPNV gestalten. Langfristig wünsche ich mir den Ausbau der autofreien Innenstadt.
Wohnen …und auch noch leben: Ich wohne noch nicht allzu lange in Freiburg. Um genau zu sein erst 2,5 Jahre. In dieser Zeit bin ich jedoch 3x umgezogen. Ich weiß also, was einen auf dem Freiburger Wohnungsmarkt erwartet. Mir ist es wichtig, dass die Stadt ein nachhaltiges Konzept entwickelt, günstigen Wohnraum zu schaffen und auch zu behalten (Stichwort: Soziale Bindung). Es kann nicht sein, dass Freiburger und Freiburgerinnen teilweise 50% ihres Einkommens für Miete aufwenden müssen. Deshalb setzte ich mich für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ein. Darüberhinaus muss natürlich auch vorhandener, leerstehender Wohnraum geahndet werden, sowie illegal vermietete Ferienwohnungen über das Portal airbnb.
Sicherheit: Als Bewohnerin Freiburgs und besonders als Frau interessiere ich mich für das Thema Sicherheit. Es ist mir jedoch wichtig, dass wir eine sachliche und faire Debatte führen, wenn wir über Sicherheit diskutieren. Ich werde mich dafür einsetzen, dass in naher Zukunft mehr Arbeit und Geld in Präventionsprojekte sowie Straßensozialarbeit gesteckt wird, dass Parks und Fußwege besser ausgeleuchtet werden und dass es weitere Kampagnen zu Zivilcourage gibt.
Orte des Begegnens: Mit dem Platz der Alten Synagoge wurde ein neuer Treffpunkt in der Innenstadt geschaffen, der viele Arten des Begegnens ermöglicht. Für die Innenstadt und für anderen Stadtteile wünsche ich mir den Ausbau nicht-kommerzieller Sitzmöglichkeiten. Es ist wichtig, dass sich Menschen in der Stadt aufhalten und verweilen können, ohne gleich zum Kauf von Speisen verpflichtet werden. Nur so steht die Stadt wirklich allen Menschen offen. Außerdem setze ich mich für den (Aus-)Bau von Sportanlagen, Spielplätzen und Schwimmbädern (vor allem im Freiburger Westen) ein!

 

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