Ines Frankenhauser

Warum bin ich zu den Jusos gekommen?

Mein politisches Engagement begann schon in der Schule als Schülersprecherin, bei dieser Arbeit wurde mir klar, wie groß die Bildungsungerechtigkeit in Deutschland ist. Die soziale Herkunft entscheidet häufig über den Lebensweg und dies empfand ich als unsägliche Ungerechtigkeit, folgerichtig bin ich Jusos geworden und in die SPD eingetreten.

Welche Themen sind mir besonders wichtig?

Neben Bildungsgerechtigkeit ist der sozio-ökonomische und der ökologische Wandel der Gesellschaft und der Umwelt mein Herzensthema. Jeder prekäre Arbeitsplatz ist einer zu viel. Meist beuten dieselben Unternehmen Mensch und Umwelt aus. Meine feste Überzeugung ist es, dass wir zu erst den Raubbau am Menschen beenden müssen, um dem Klimawandel begegnen zu können. Hierfür brauchen wir Lieferkettengesetze und ein klares Umdenken in Richtung sozio-ökologischer Ökonomie.

Die Coronakrise hat uns noch einmal deutlich gezeigt, wer diese Gesellschaft trägt und wie wir als Gesellschaft mit diesen Menschen umgehen.

Welche Person ist mein politisches Vorbild?

Sawsan Chebli. Eine großartige Frau, die sich etwas traut und sich nicht den althergebrachten Konventionen der SPD beugt.

Was mache ich außerhalb der Jusos?

Bin ich in den letzten Zügen meines VWL Masters, daneben verschafft mit Sport Ausgleich. Ob Tennis, Rennrad fahren oder Ski fahren, ich bin mit Freude und Ehrgeiz dabei.

Was ist mein Lieblingsplatz in Freiburg?

Der Stadtgarten, ein guter Kaffee und die lebendige Atmosphäre locken mich meist mehrmals in der Woche an diesen Platz.

Wie sollte unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen?

Kein Mensch in Deutschland soll sich zukünftig in so einer prekären Lage befinden, in einem Unternehmen arbeiten zu müssen, welches ihm jegliche Arbeitsrechte entzieht und als Ware behandelt.