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Das Recht auf Bildung ist Menschenrecht. Warum wird dann gerade in Deutschland an den Ausgaben für Bildung an Schulen und Universitäten gespart?

 

Die Jusos Freiburg setzen sich für mehr Ausgaben im Bildungssektor ein. Außerdem unterstützen sie voll und ganz die Forderung nach längerem gemeinsamen Lernen, Ganztags- und Einheitsschulen, wozu auch die Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems gehört. „Gerade auch von Letzterem erhoffen wir uns positive Auswirkungen auf den Prozess der sozialen Integration“, so Juso Kreisvorsitzender Julien Bender. Die Jusos sprechen sich gegen einseitige Elitenförderung aus, die in der Praxis zur Benachteiligung sozial schwächer gestellten Schichten führt. Im aktuellen Zustand wird es besonders Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund durch das starre dreigliedrige Schulsystem zusätzlich erschwert, einen höheren Bildungsweg zu durchlaufen.

„Bildung darf nicht dazu dienen soziale Ungleichheit zu festigen, sondern muss Chancengleichheit und einen sozialen Aufstieg ermöglichen“, so Jens Schneider, Mitglied des Juso Kreisvorstandes. Auch dem permanenten Leistungsdruck, dem viele Schüler an Gymnasien durch die Einführung des Abiturs in acht Jahren (G8) ausgesetzt sind, muss Abhilfe geschaffen werden. Das Erheben von Studiengebühren widerspricht in unseren Augen dem Grundrecht auf Bildung.

„Der Juso-Kreisverband Freiburg unterstützt das Bildungsstreik-Bündnis und ruft zur Teilnahme an der Demonstration am Dienstag 17. November 2009 auf. Denn gerade in Zeiten der Krise sind Investitionen in die Bildung sinnvoll und dringend notwendig“, so Jens Schneider abschließend.

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