Wir, die Jusos Freiburg fordern die Landesregierung Baden-Württemberg dazu auf, sämtliche Abschiebungen während der Wintermonate zu untersagen.

"Wir als Jusos lehnen die unmenschliche Praxis des Abschiebens ganz und gar ab, für uns handelt es sich dabei um eine entwürdigende und nicht zu rechtfertigende Praxis", erklärt Maximilian Gröllich, Pressesprecher und Kreisvorstandsmitglied der Jusos Freiburg. "Gerade in den Wintermonaten sind Abschiebungen besonders hart  für die Betroffenen. Es darf und wird bei uns keine Akzeptanz finden, wie Asylsuchende hier im Land behandelt werden", fügt Silvia Fiebig, Mitglied des Juso-Kreisvorstandes, hinzu. "Solange wir sie jedoch nicht abschaffen können, fordern wir für den Winter ihre vollständige Aussetzung!", ergänzt Claus-Georg Nolte,  Kreisvorsitzender der Jusos Freiburg. "In diesem Sinne schließe wir uns dem offenen Brief an das Innenministerium an, der schon am 06.11.2014 vom Freiburger Forum aktiv gegen Ausgrenzung verfasst wurde." Gearde in der kalten Jahreszeit sind Abschiebungen besonderns grausam, da die Asylsuchenden in ihren  Herkunftsländern inhumane Zustände wie Obdachlosigkeit erwarten, und sie vom Kältetod bedroht sind. Julia Söhne, Gemeinderätin in Freiburg und Mitglied des  Juso-Kreisvorstandes ergänzt:"Auch wenn ein Winterabschiebestopp die inhumane Behandlung, die Asysuchende täglich in Deutschland erfahren müssen, nicht  beendet, so kann er den Betroffenen doch zumindest eine kleine Ruhephase gewähren." Viele tausend Menschen verbringen ihr Leben in Deutschland wie auch in Baden-Württemberg damit, in winzigen Zimmern auf ihre Abschiebung zu warten. Unserer Ansicht nach ist dieses Leben schon Zumutung genug, auch ohne dass die  Abschiebungen bei Kälte stattfinden. Daher fordern wir die Landesregierung und insbesondere Innenminister Reinhold Gall dazu auf, sofort einen  Winterabschiebestopp durchzusetzen!

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