„Aus Sicht der Jusos Freiburg ist es sehr erfreulich, dass die Notwendigkeit eines NSU Untersuchungsausschusses nun endlich auch Claus Schmiedel, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, einleuchtet“, erklärt Claus-Georg Nolte, Vorsitzender der Jusos Freiburg.
 
„Die abscheulichen Verbrechen des NSU erfordern es, dass auch die Rolle des  Verfassungsschutzes in Baden-Württemberg und das Versagen der polizeilichen  Ermittlungsbehörden untersucht werden. Anschließend muss es eine öffentliche Debatte über die Zweckmäßigkeit des Verfassungsschutzes geben", ergänzt Maximilian Gröllich, Kreisvorstandsmitglied der Jusos Freiburg.
"Bis heute hat die Öffentlichkeit keine befriedigende Erklärung für die personellen Überschneidungen von Polizei und Ku-Klux-Klan im Ländle erhalten. Wenn dieser inakzeptable Zustand nicht ausreicht, um alle Fraktionen parteiübergreifend zur gemeinsamen Arbeit zu motivieren, wäre dies der Beweis für den Verfall unserer Demokratie", fügt Thalke Iggena, stellv. Kreisvorsitzende der Jusos Freiburg, hinzu.
 
"Besonders wichtig ist, dass die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschuss von allen Fraktionen mitgetragen wird und die fragwürdige Arbeitshaltung der Enquete-Kommission nicht einfach in einem neuen Gremium beibehalten wird. Wir werden uns mit nichts Geringerem, als einer lückenlosen Aufklärung des Versagens aller beteiligten staatlichen Organe zufrieden geben!" so Julia Söhne, Mitglied im Gemeinderat und Kreisvorstand der Jusos Freiburg, die weiter ausführt:
"Wenn diejenigen, die Recht und Demokratie schützen sollen, bei rechter Gewalt absichtlich wegsehen, ist eine parlamentarisch kontrollierte Aufarbeitung das Mindeste, was wir erwarten und ein erster Schritt, um diesen Missstand zu beheben!“

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