Am 1. August fand der antinationalistische Friedensmarsch durch die Schweiz,
Frankreich und Deutschland statt. Mit einer Gruppe deutscher Jusos sind wir nach
Basel gefahren, um gemeinsam mit Jusos aus Frankreich und der Schweiz an der
Demonstration teilzunehmen. Die Intention der Demo, für Frieden zu werben und
sich gegen Nationalismus zu positionieren, ist uns ein wichtiges Anliegen. Es schien
eine gute Gelegenheit, sich für diese Ziele einzusetzen.

 


Dort angekommen mussten wir leider feststellen, dass eine Pro-Palästinensische
Gruppe die Demo nutzen wollte, um mit Slogans wie „Gaza Palestine Solidarité – la
suisse doit agir“ (Gaza Palästine Solidarität – die Schweiz muss handeln) und
„Sanctions contre L ́état terroriste d ́Israel“ (Sanktionen gegen den Terrorstaat Israel)
Hass gegen Israel zu schüren.
Wir haben das Gespräch mit der Demoleitung gesucht. Für uns war die Teilnahme
dieser Gruppierung wegen ihrer Proklamationen nicht legitim. Diese Bedenken
wurden von den Organisator*innen verworfen, indem sie es dabei beließen zu
betonen, dass Antisemitismus auf der Demo nichts zu suchen habe – um sich dann
mit gebührender Konsequenz neben die entsprechenden Schilder einzureihen.
Trotz dessen, dass der antinationalistische Friedensmarsch uns ein großes Anliegen
war, haben wir uns daraufhin von dieser antisemitisch instrumentalisierten
Kundgebung distanziert.
Wir lehnen jede Form des Antisemitismus und die damit verbundene kriegerische
Hetze ab!
Wir Jusos setzen uns weiterhin für Frieden, Antinationalismus und eine offene
Gesellschaft ohne Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ein. Der
missbrauchte antinationalistische Friedensmarsch belegt, wie wichtig dringend es
diesen Einsatz vermehrt braucht.
gez.
Jusos Freiburg, Jusos Emmendingen und Jusos Lörrach

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