Das von der SPD im Gemeinderat beinahe einstimmig gefällte Votum zu einem Kommunalen Ordnungsdienst in der Innenstadt stößt bei den Jusos Freiburg auf Unverständnis:

„Wir hatten guten Argumente und konstruktive Alternativvorschläge gegen einen Kommunalen Ordnungsdienst, leider haben wir damit unsere Gemeinderatsfraktion nicht überzeugen können.” führt der stellvertretende Juso Kreisvorsitzende Tom Pannwitt aus. “Darüber hinaus kritisieren wir die Entscheidung, da sie klar von einem Beschluss der SPD Freiburg abweicht, der einen Kommunalen Ordnungsdienst ablehnt.”

Der Juso Kreisvorsitzende Claus-Georg Nolte übt noch schärfere Kritik an der Entscheidung: „Spätestens nachdem der CDU-Abgeordnete Sander während der Gemeinderatssitzung in Aussicht stellte die Innenstadt mit ‘repressiven Maßnahmen’ von den ‘Asozialen’ zu befreien, hätten die SPD Gemeinderäte erkennen müssen, dass sie auf dem Holzweg sind.” Umso mutiger sei die Entscheidung der SPD Gemeinderätin Karin Seebacher gewesen als einzige in ihrer Fraktion gegen den Kommunalen Ordnungsdienst zu stimmen.

Einige lobende Worte zum Gemeinderatsbeschluss findet die stellvertretende Juso Kreisvorsitzende Julia Söhne allerdings dennoch: „Wir freuen uns, dass es sowohl unsere langjährige Forderung nach einer höheren Taktung der Nachtbusse, als auch eines in die Nacht verlängerten Straßenbahnverkehrs in den Gemeinderat geschafft haben. Zudem befürworten wir den Beschluss eines Gaststätten-, als auch eines Konfliktlösungskonzepts für die Innenstadt.”

Gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen hatten die Jusos Freiburg noch am Dienstag vor und während der Gemeinderatssitzung versucht, die SPD Fraktion mit einer Protestaktion zu überzeugen, sich gegen einen Kommunalen Ordnungsdienst auszusprechen.

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