Die Jusos Freiburg üben scharfe Kritik an den Plänen zur Sperrzeitverlängerung und zum Kommunalen Ordnungsdienst, letzterer wird unter anderem auch von der SPD-Fraktion im Freiburger Gemeinderat in Betracht gezogen.

“Wir halten sowohl einen Kommunalen Ordnungsdienst, als auch eine Sperrzeitverlängerung für nicht zweckdienlich.” erklärt Julia Söhne, Vorstandsmitglied der Jusos in Freiburg. “Die Sperrzeitverlängerung zerstört einen großen Teil der Freiburger Nachtkultur und sorgt zudem für mehr Menschen und Lärm auf den Straßen der Stadt, ab dem Zeitpunkt, an dem alle Clubs und Kneipen schließen müssen. Zudem wird ein Kommunaler Ordnungsdienst die Stadt mindestens eine halbe Million Euro kosten, wenn solche Summen tatsächlich übrig sind, sollten sie lieber in Präventionsarbeit, zum Beispiel wie die von Prärie fließen, anstatt in Schwarze Sheriffs.” führt Julia Söhne weiter aus.

“Jugend braucht Freiräume und diese werden in Freiburg immer knapper. Dementsprechend geraten junge Menschen an den wenigen verbliebenen Plätzen immer öfter in Konflikt mit den Anwohnerinnen und Anwohnern.” kommentiert Tom Pannwitt, der ebenfalls ein Vorstandsmitglied der Jusos Freiburg ist. Weiter fordert er einen konstruktiven Dialog zwischen den betroffenden Parteien, anstatt immer neue Repressionen und die Kriminalisierung feierfreudiger Jugendlicher.

Darüber hinaus analysiert Claus-Georg Nolte, Vorsitzender der Jusos Freiburg: “In Freiburg stehen wir vor einer ganz speziellen Situation, die Stadt wächst und damit auch die junge Bevölkerung. Zudem finden über den öffentlichen Nahverkehr immer mehr junge Menschen den Weg zu uns. Dem gegenüber werden die Mieten in der Innenstadt und den angrenzenden Stadtvierteln immer höher und für junge Menschen unbezahlbar. So ist ein Konflikt zwischen den Anwohnerinnen und Anwohnern auf der einen, und den jungen Club-Gästen auf der anderen Seite vorprogrammiert.”

Daher fordern die Jusos Freiburg von der Stadt ein Gesamtkonzept, welches alle Aspekte miteinbezieht und lehnen kurzfristige Lösungen, die das Problem nur verschieben würden, ab. Zuletzt begrüßen sie allerdings, dass ihre langjährige Forderung nach einer Erhöhung der nächtlichen Taktung von Straßenbahnen und Nachtbussen endlich Gehör im Gemeinderat findet.

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