Freiburger Jusos starten mit einem neu gewählten Vorstand ins Arbeitsjahr und setzen sich in der SPD und bei den Jusos auf Landesebene durch. Inhaltlich wird es um die Roma in Freiburg, mehr Solidarität in Europa und den Ausbau der Kinderbetreuung gehen.

Bei dem Freiburger SPD-Nachwuchs kann von Politikverdruss keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, mit viel Energie und Freude an politischem Engagement bringen sie sich inhaltlich und personell auf unterschiedlicher Ebene erfolgreich ein. Der Startschuss ins neue Arbeitsjahr fällt traditionell auf der Jahreshautpversammlung, wenn die Jusos ihren Vorstand wählen und die inhaltliche Marschroute bestimmen. Als Vorsitzender wurde Julien Bender einstimmig im Amt bestätigt. Bender, der auch Pressesprecher der Freiburger SPD ist, steht nun seit drei Jahren erfolgreich an der Spitze der Freiburger Jusos. Der Kreisverband ist mit über 300 Mitgliedern die größte Jugendpartei in Freiburg. Außerdem wurden Andres Meihofer, Julia Söhne, Peter Kipp und Antony Neu wieder als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Neu in den Vorstand kamen Katharina Günther, Osman Dönmez und Claus-Georg Nolte. “Die Freiburger Jusos sind jung, frisch und inhaltlich breit aufgestellt und wir werden uns auch im nächsten Jahr wieder mit vollem Elan in die Freiburger Politik einmischen”, kommentiert Julien Bender das Ergebnis der Vorstandswahlen.

Auch auf Landesebene konnten sich die Freiburger Jusos behaupten. So wurde Julien Bender vor kurzem in den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD Baden-Württemberg gewählt. Besonders freuen sich die JungsozialistInnen, dass Julia Söhne der Sprung in den Juso-Landesvorstand gelungen ist. Mit über 90 Prozent der Stimmen wurde Sie auf der Landesdelegiertenkonferenz in Heidenheim zur stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden gewählt. “Seit dem ich bei den Jusos aktiv bin, habe ich ein so eindeutiges Ergebnis bei den Wahlen zum Landesvorstand noch nicht erlebt”, freut sich Julien Bender über das Ergebnis seiner Mitvorständlerin. Und auch über eine weitere Wahl können sich die Freiburger freuen. Mit Judith Hantel, Julien Bender und Julia Söhne wurden gleich drei Jusos aus der Stadt als Delegierte für den Juso-Bundeskongress gewählt.

“Es ist zwar schön Wahlen zu gewinnen und natürlich auch wichtig, um sich politisch durchsetzen zu können. Aber am Ende zählt, dass wir uns auch inhaltlich behaupten und auch da haben wir viele Erfolge vorzuweisen”, meint Julia Söhne. So veranstalteten die Freiburger Jusos im letzten Arbeitsjahr u.a. eine Podiumsdiskussion zum Thema Alkoholverbot mit Prof. Dr. Hefendehl und dem baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall. Außerdem setzen sich die Jusos für den Erhalt von Grünflächen bei der Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge ein und fordern mehr sozialen Wohnraum für Studierende und alleinerziehende Eltern. Ein weiteres wichtiges kommunalpolitisches Feld ist aus Sicht der Jusos die Gestaltung von Freiräumen in Freiburg für Jugendliche. “Wir mischen uns daher ein, wenn es um die Schaffung eines Skateparks, den Erhalt der Sternwaldwiese oder beispielsweise die Etablierung der Jugend und Kulturplattform ArTik e. V. geht”, so Julien Bender.

Im kommenden Arbeitsjahr ist ebenfalls bereits vieles geplant. Die Jusos planen unter der Federführung von Claus-Georg Nolte eine Veranstaltungsreihe zum Thema “Digitales Freiburg”. Daneben steht die Asylpolitik und insbesondere die Situation der Roma in Freiburg im Mittelpunkt der Arbeit. Im Bereich der Bildungspolitik legen die Jusos den Fokus auf die Betreuung der Kleinsten. “Ab 2013 gibt es einen rechtlichen Anspruch auf Betreuung von Unter-Dreijährigen. Aus unserer Sicht gibt es aber noch viel zu wenige Plätze. Das Land hat mehr Mittel für die Betreuung bereitgestellt, das ist ein wichtiger Schritt. Aber wir sind der Meinung, dass noch mehr passieren muss und dafür werden wir uns einsetzen”, so Julien Bender. “Wir sind außerdem sehr besorgt über die Entwicklungen in Europa. Angela Merkel entsolidarisiert die EU mit ihrer einseitigen Fokussierung auf den Schuldenabbau. Was Europa jetzt braucht ist mehr Zusammenhalt, sinnvolle Sparprogramme und Strukturreformen. Was aber insbesondere fehlt sind Maßnahmen, die die Konjunktur ankurbeln und eine Finanztransaktionssteuer”, sagt Julia Söhne.

Über so viel erfolgreiches politisches Engagement des Nachwuchses freut sich auch der SPD-Kreisvorsitzende Walter Krögner: “Wir haben hier eine sehr aktive und kritische sozialdemokratische Jugend in unserer Stadt, die nicht nur bei der Diskussion um das Alkoholverbot frischen Wind in die Partei hinein trägt. Der Austausch mit den Jusos ist mir sehr wichtig und ich freue mich weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit, die uns als SPD auch enorm voranbringt.”

“Es macht einfach Spaß mit den Jungs und Mädels aus Freiburg Politik zu gestalten und wir freuen uns immer über neue Gesichter. Kommt vorbei und diskutiert mit, es lohnt sich”, sagt Julien Bender. Offene Treffen finden jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat um 19 Uhr in der SPD-Regionalgeschäftsstelle (Merzhauser Str. 4) statt. Aktuelle Infos gibt es auf der Homepage unter www.jusos-freiburg.de

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