Jusos und Junges Freiburg setzen sich gemeinsam für Freiräume der Jugendlichen ein und stehen hintern den Skatern.

Ob es um die Sternwaldwiese, die Räume unter dem Siegesdenkmal oder um einen neuen Skateplatz in Freiburg geht, das Thema Freiräume für Jugendliche hat wieder an Fahrt aufgenommen. Doch die Hürden Seitens der Politik und das Verständnis Seitens der Anwohner öffentlichen Raum für Jugendliche nutzbar zu machen, werden immer schwieriger, sind sich die Jusos und Junges Freiburg parteiübergreifend einig.


So glich es schon fast einer Erfolgsgeschichte, als sich zahlreiche junge Skater, die sich in Freiburg zu Skatement zusammengeschlossen hatten und sich aktiv daran beteiligten in Zusammenarbeit mit der Verwaltung Vorschläge für einen möglichen Sakteplatz zu suchen und 140 Jugendlichen nach einem demokratischen Voting-Verfahren für eine Kombinationslösung aus einem Hauptplatz am Seepark und einer zentralen Zweigstelle am Karlsplatz aussprachen.
Doch war die Enttäuschung groß, als sich ganz plötzlich der Bürgerverein Mooswald dem Vorhaben gegenüber sperrte. „Wir sind enttäuscht. Die fehlende Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft des Bürgervereinsvorsitzenden empfinden wir als sehr schade“, so Julia Söhne, Pressesprecherin der Jusos in Freiburg.
Ein Brief des Bürgervereinsvorsitzenden Herrn Bergamelli an den ersten Bürgermeister Otto Neideck sorgte vergangene Woche für Wirbel. Es ging nicht nur um die umstrittene Flutlichtanlage, sondern auf einmal auch um den geplanten Skateplatz. „Es ist schon sehr verwunderlich, dass ein Stadtrat als erstes Unterschriften sammelt und sich schriftlich an den Bürgermeister wendet, anstatt auf Skatement zu zugehen um somit das Vertrauen zwischen ihnen und der Verwaltung zu belasten“, meint auch Tom Pannwitt, Vorsitzender der Wählervereinigung Junges Freiburg.

Schnell wird dies zu einen generellen Problem in der Stadt. Auch ArTik e.V. musste für ein Jugend-, Kunst- und Kulturzentrum einen langen und beschwerlichen Weg gehen, ehe sie die Räumlichkeiten unter dem Siegesdenkmal zugesprochen bekamen und die Sternwaldwiese soll unattraktiver für junge Menschen gemacht werden, indem man öffentliches Feuer, wie Grillen, verbietet. „Jugendliche wollen in ihren Stadtteilen leben und sich aktiv einbringen und das Stadtteilleben auch mitgestalten. Das sollten wir ihnen auch ermöglichen“, so Simone Ariane Pflaum, Stadträtin von Junges Freiburg. „Daher fordern wir, dass sich die Politik dafür einsetzt und die Bevölkerung dieses Engagement der Jugendlichen für Ihre Freiräume und Interessen auch anerkennt“ ergänzt Julien Bender, Kreisvorsitzende der Jusos Freiburg.

Geschlossen fordern die Jugendorganisationen auf, dass der Bürgerverein Mooswald mit Skatement eine gemeinsame Lösung für den Skateplatz findet, anstatt die Jugendlichen zu enttäuschen und einen Schritt rückwärts auf dem Weg zu mehr Jugendbeteiligung zu gehen.

 

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