FLINTA* – Für Frauen, Lesben, intersex, nonbinäre, trans und agender Menschen

Ich heiße Annika, bin 21 Jahre alt und Studentin hier in Freiburg. Momentan bin ich im Vorstand der Jusos Freiburg und eine der Sprecher*innen der Juso HSG. Gerade in der Politik erfahren weiblich gelesene Personen überdurschnittlich oft Hate Speech und Misogynie, egal ob online oder im echten Leben. Egal ob verbale oder physische Gewalt – wir brauchen striktere Gesetze zu Hate Speech im Internet, wir müssen Catcalling endlich ausreichend ins Strafgesetzbuch aufnehmen und somit strenger dagegen vorgehen. Sexismus ist ein strukturelles Problem, deswegen muss auch strukturell dagegen vorgegangen werden. Es sollte nicht diskutiert werden, welche sexistischen Strukturen dringender und weniger dringend abgebaut werden müssen und welche wichtiger und unwichtiger sind – unser Ziel muss es jederzeit sein, gegen jegliche diskriminierende Strukturen die FLINTA* unterdrücken einzustehen. Feminismus muss jederzeit intersektional sein und alle marginalisierten Gruppen im Blick haben. Ich bin bei den Jusos, um für eine feministische, antikapitalistische und geschlechtergereche Gesellschaft zu kämpfen. Das tun wir solange es nötig ist und darüber hinaus, solidarisch mit all jenen, die Tag für Tag unter antifeministischen Strukturen leiden und gegen diese vorgehen.

Ich heiße Megan und studiere Politik und Anglistik in Freiburg. Ich setze mich insbesondere für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein, und dass der überproportional große Anteil an unbezahlter Care-Arbeit, den Frauen leisten, endlich anerkannt und wertgeschätzt wird. Strukturen, die Frauen systematisch benachteiligen, müssen endlich abgeschafft werden, beispielsweise das Ehegattensplitting. Wir müssen mehr kostenlose Kitaplätze bereitstellen und das Ganztagsangebot der Schulen ausbauen, um vor allem alleinerziehende Mütter zu entlasten und ihnen zu helfen, aus der Teilzeitfalle auszubrechen. Es gibt so viele Stellen, bei denen die Gleichstellung der Geschlechter immer noch nicht gewährleistet ist, und ich werde mich so lange bei den Jusos dafür einsetzen, bis es endlich so weit ist!

Im Zuge des FLINTA*-Treffens am 16.4. um 19 Uhr stellen wir euch einige FLINTA*s vor! #sichtbarkeit #empowerment #gemeinsam #flinta Wir beginnen mit Chris, Pronomen sie/ihr, 29 Jahre, Humanmedizinstudentin. « Ich bin erst seit Kurzem in Freiburg, aber schon seit 2015 bei den Jusos aktiv. Als Gesundheits- und Krankenpflegerin und angehende Ärztin liegt mir vor allem eine solidarische Gesundheitspolitik, die die Menschen und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellt, am Herzen. Mein zweites Herzensthema ist der intersektionale Queerfeminismus, weil ich mich gegen die Benachteiligung von FLINTA* einsetzen möchte. « #jusos #jusosfreiburg

Und weiter geht es in unserer Aktion für mehr Sichtbarkeit FLINTA*
« Meine Herzensthemen drehen sich rund um eine soziale und qualitativ hochwertige Bildungspolitik, die Frauen* langfristig einen Aufstieg ermöglicht. In der Bildungspolitik findet sich auch ein zentraler Schlüssel zum Erfolg in Sachen Integration.
Frauen* sollten in allen gesellschaftlichen Strukturen repräsentiert werden! « 
Seren, 24 Jahre alt, Studentin der Rechtswissenschaften
Vergesst nicht unser FLINTA* Treffen diese Woche Freitag, den 16.4. um 19:00 Uhr!
Weiter geht es in unserer Reihe zur #sichtbarkeit von #flinta*
« Ich bin Anna, 21 Jahre und studiere auf Lehramt der Sek 1 an der PH in Freiburg. Ich engagiere mich für Chancengleichheit, als angehende Lehrerin vorallem hinsichtlich mehr Bildungsgerechtigkeit. Gleichstellung und Antidiskrimminierung gehören für mich aber genauso dazu. Natürlich ist es mir auch ein Anliegen, mich für mehr soziale Klimapolitik einzusetzen! «
Ich heiße Madeleine und setze mich als Kreisvorsitzende bei den Jusos Freiburg besonders dafür ein, dass unsere Politik integrativer gestaltet wird. Insbesondere liegt es mir am Herzen, junge FLINTA* zu empowern, bei uns mitzumachen und sich wohlzufühlen. Politisch brenne ich außerdem für ein solidarisches und bedarfsorientiertes Gesundheitswesen, in dem unsere Pflegekräfte nicht ausgebeutet werden und Gesundheit nicht als Ware gehandelt wird!
#jusosfr #Empowerment #sichtbarkeit
Der nächste Beitrag in unserer Flinta*-Reihe:
Hi ich bin Maria, 19 Jahre alt, studiere seit einem Semester hier, habe aber meine roots in München. Im Feministischen Kampf ist mir besonders wichtig, dass er intersektional gekämpft wird – es geht um ALLE die vom Patriarchat betroffen sind und deswegen müssen wir nicht nur für Gleichberechtigung kämpfen sondern auch gegen Transphobie, Rassismus, Kapitalismus etc. Es gibt also viel zu tun – deswegen geht auf die Straßen, ins Netz und in euer Umfeld und kämpft! 🌹#flinta #intersektionalität
Mein Name ist Rieke und ich studiere an der PH Lehramt für die Primarstufe. Deshalb ist es mir wichtig, von Beginn an die Chancengleichheit zu fördern und zu garantieren. Außerdem sollen Jobs mit erzieherischem Schwerpunkt nicht als einfach und überbezahlt abgestempelt werden. Ich setzte mich dafür ein, dass wertvolle Arbeit auch entsprechend entlohnt und belohnt werden muss.
#flinta #sichtbarkeit #jusosfreiburg #chancengleichheit
Hi, ich bin Lina und studiere Erziehungswissenschaften in Freiburg. Mein Herzensthema ist die Gleichstellung von Flinta* und dass die Bewegung intersektional gedacht wird. Es ist mir wichtig, dass politisches Handeln das Ziel hat, dass hat jede*r unabhängig von seinem oder ihrem Hintergrund alles erreichen kann. Dafür brauchen wir mehr Sichtbarkeit und Repräsentanz von Flinta* auf allen Ebenen der Politik. Soziale Gerechtigkeit muss gemeinsam gedacht werden, daher darf es keinen Raum für Rassismus, Ableismus, Klassismus & Co. geben.
#flinta #jusosfreiburg #sichtbarkeit
Ich bin Ines und bin gerade mit meinem VWL Master beschäftigt. Neben Bildungsgerechtigkeit ist der sozio-ökonomische und der ökologische Wandel der Gesellschaft und der Umwelt mein Herzensthema. Jeder prekäre Arbeitsplatz ist einer zu viel. FLINTA* sind überproportional häufig prekär angestellt, tragen dabei aber meist zusätzlich die Verantwortung für die Kindererziehung und die Pflege ihrer Angehörigen. Meist beuten dieselben Unternehmen Mensch und Umwelt aus. Meine feste Überzeugung ist es, dass wir zu erst den Raubbau am Menschen beenden müssen, um dem Klimawandel begegnen zu können. Hierfür brauchen wir Lieferkettengesetze und ein klares Umdenken in Richtung sozio-ökologischer Ökonomie. Die Coronakrise hat uns noch einmal deutlich gezeigt, wer diese Gesellschaft trägt und wie wir als Gesellschaft mit FLINTA* umgehen. #flinta #sichtbarkeit #jusosfreiburg
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