Felix Martin Hofmann

Warum bin ich zu den Jusos gekommen?

Ich bin 2009 Mitglied der Jusos geworden, da ich mich in dieser Zeit intensiv mit den Sozialsystemen in den skandinavischen Staaten auseinandergesetzt habe. Ich habe mich damals gefragt, warum wir nicht auch in Deutschland einen Wohlfahrtsstaat mit umfassender sozialer Absicherung schaffen können. So war es für mich der logische Schritt mich innerhalb einer politischen Bewegung zu engagieren, die sich genau für dieses Ziel einsetzt.

Welche Themen sind mir besonders wichtig?

Da ich mich im Rahmen meiner Doktorarbeit zur letzten Vergletscherung des Schwarzwaldes intensiv mit vergangenen Klimaveränderungen auseinandersetze, liegt mir das Thema Klima besonders am Herzen. Wenn wir es wirklich schaffen wollen die Klimakatastrophe im 21. Jahrhundert einzudämmen, brauchen wir einen radikalen Wandel in der Umweltpolitik. Sonst werden wir es mit einer Klimaerwärmung zu tun bekommen werden, die insbesondere Menschen außerhalb der wohlhabenden Industrienationen hart treffen wird. Da die reichen Industrienationen die Hauptschuld am menschgemachten Klimawandel tragen, sollte Deutschland eine Vorreiterrolle bei den Anstrengungen zur Eindämmung des Klimawandels einnehmen. Zudem brauchen wir einen Wandel in unserer Wirtschaftsweise, da der Kapitalismus den Zustand der Umwelt ungenügend berücksichtigt. Mit diesen Themen fühle ich mich bei den Jusos genau richtig, denn im Gegensatz zu anderen Parteien fordern wir einen starken Staat, der auch den weniger privilegierten Menschen eine klimafreundliche Lebensweise ermöglichen soll.

Welche Person ist mein politisches Vorbild?

Al Gore. Er hat es geschafft mit seinem Film „eine unbequeme Wahrheit“ deutlich zu machen, dass der aktuelle Klimawandel menschengemacht ist und dass wir handeln müssen, ehe es zu einem ungebremsten Klimawandel mit drastischen Folgen kommt.

Was mache ich außerhalb der Jusos?

Neben den Jusos arbeite verbringe ich viel Zeit mit meinem Promotionsprojekt in den Geowissenschaften an der Universität Freiburg. In meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit auf meinen beiden Fahrrädern (Mountainbike und Straßenrad). Ansonsten bin ich leidenschaftlicher Gärtner und baue in meinem Garten frisches Gemüse und Obst an. Sonst trifft man mich auch in meiner Werkstatt, wenn ich an einem Möbelbau-Projekt arbeite.

Was ist mein Lieblingsplatz in Freiburg?

Der Waldsee. An einem warmen Sommerabend mit einem Glas Wein oder Bier.

Wie sollte unsere Gesellschaft in Zukunft aussehen?

Viel klimafreundlicher. Unser Ziel sollte es sein eine Lebensweise zu entwickeln, bei der wir nicht mehr als die Ressourcen eines Planeten benötigen. Solidarischer. Wir sollten den großen Reichtum in unserer Gesellschaft besser verteilen. Und mehr Chancengleichheit schaffen, sodass der eigene Bildungserfolg nicht so sehr vom Elternhaus abhängt, wie es derzeit in Deutschland der Fall ist.

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