Die Jusos Freiburg protestieren gegen das Verhalten der Stadt in den Verhandlungen für das Artik.

„Der gesamte Ablauf der Verhandlungen zur Zukunft des Artik wurde Seitens der Verwaltung massiv erschwert. Von Anfang an wurde das Artik hingehalten, dabei standen die Raumprobleme frühzeitig fest. Mit dem plötzlichen Rückzug der Stadt aus der Finanzierung des Artik im ADAC-Gebäude ist nun eine neue Eskalationsstufe erreicht. Von einer Wertschätzung der Jugendbeteiligung durch die Stadt kann so keine mehr Rede sein.“, erklärt Thalke Iggena, Juso-Kreisvorsitzende.

Empörung über den Rückschritt Die Jusos Freiburg sind empört über die Verfügung der Stadtverwaltung Freiburg, Wohnungslose aus der Innenstadt zu verbannen. Die Vertreibung von Menschen aus Orten, an denen sie Möglichkeiten zu sozialem Anschluss haben, ist unserer Ansicht nach nicht nur ein Schritt in die falsche Richtung, sondern grundlegend falsch und untragbar.

„, so Thalke Iggena, Kreivorsitzende der Jusos Freiburg.

Weder die Diskriminierung von Frauen noch die Diskriminierung von Geflüchteten kann in einer weltoffenen Stadt wie Freiburg toleriert werden.

Die SPD Freiburg zeigt sich angesichts der aufgetretenen Diskussion bezüglich eines begrenzten Zutritts für Flüchtlinge in Diskotheken erschrocken. Laut Berichten der Badischen-Zeitung haben in nahezu allen Clubs oder Diskotheken in Freiburg Flüchtlinge keinen oder nur begrenzt Zutritt. Anlass für die neue Türpolitik seien Belästigungen von einigen männlichen Geflüchteten gegenüber den weiblichen Gästen und eine Zunahme der Gewalt gewesen.